Felsengarten und Kulmbach

Seit die Wettervorhersage für heute kalt, aber sonnig lautete, war uns klar, dass wir etwas unternehmen wollten. Die Fränkische Schweiz bot sich an, wir waren schon lange nicht mehr dort, und auf unserer Liste bayerischer und fränkischer Städtchen fehlen auch noch ein paar Häkchen. So fuhren wir zunächst zum Felsengarten Sanspareil, einem Mitte des 18. Jahrhunderts von einem markgräflichen Paar geschaffenen Landschaftsgarten, der kuriose Felsformationen mit kurvigen Wegen und kleinen Bauwerken verbindet. Ein wirklich sehr schöner Ort zum Spazierengehen, und wenn man früh genug dort ist, kann man ihn auch ganz für sich haben (was sich irgendwann gegen späten Vormittag ändert).

Anschließend fuhren wir nach Kulmbach, einem hübschen, etwas verschlafenen kleinen Städtchen mit Burg, wo wir ein Bratwurstbrötchen und einen Kaffee in der warmen Sonne genossen. Nach ratloser Rumkurverei wegen einer großen Baustelle fanden wir schließlich auch die Museen im Mönchshof (ja genau, die Brauerei), wo wir das Bäckereimuseum besuchten und ebenfalls fast ganz alleine waren. Eine schöne Ausstellung über Getreideanbau, Mühlen und Backen von der Antike bis ins Industriezeitalter. Noch ein weiteres oder gar beide anderen Museen im Haus (Brauerei- und Gewürz-) wären uns heute zuviel gewesen, so probierten wir noch das kleine Bier und Gewürzbrot, die zum Museumsbesuch gehörten (ok) und kehrten angenehm müde und zufrieden zurück.

3 Gedanken zu „Felsengarten und Kulmbach

    1. giardino Beitragsautor

      Gerne. :)
      Die Hofer Straße entlang der Brauerei, wohl eine der wenigen Nord-Süd-Verbindungen über Fluss und Bundesstraße, wurde auf längere Strecke komplett aufgerissen. Ich schätze wegen Rohrleitungen.

  1. frater mosses von lobdenberg

    Jepp, die (innere) Hofer ist/war die letzte der großen Ausfallstraßen, die seit dem großen Innenstadtumbau der 1990er durch die vorvorige SPD-OBin (und Architekturbüromitinhaberin ;-) – war aber nach 24 Jahren CSU/WGK-OB objektiv nötig) noch unberührt vor sich hin rotteten. Da werden sie bei der Gelegenheit halt mal alles neu machen.
    Es gibt aber schon noch ein paar Verbindungen über den „Fluß“, der eigentlich nur der Weißmainarm durch die teils recht hübsch renaturierte Flutmulde ist – der eigentliche Weißmain fließt durch den Grünzug und dann kanalisiert an der Altstadt vorbei durchs Industriegebiet ins Maintal.

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