6.5. – Ein Morgen am See

Wenn man an einem freien Tag um halb fünf wach wird, kann man sich selbst im Bett und unerfreuliche Gespräche im Kopf herumwälzen, das Internet leer lesen, oder aber es fällt einem ein, dass das Wetter angeblich schön werden sollte und man doch neulich noch überlegt hatte, sich mal etwas mehr Zeit für einen Besuch am See zu nehmen. Also warm und feuchtigkeitsfest angezogen, den Kamerarucksack genommen, eine kleine Thermoskanne heißen Tee und einen Apfel eingepackt, ins Auto gesetzt und an den Dechsendorfer Weiher gefahren.

Um viertel vor sechs angekommen, zu einer Zeit, wenn der See noch ganz alleine den Tieren gehört. Einen wundervollen Sonnenaufgang über den Nebelschwaden erlebt, nach und nach die großen Weiher umlaufen, immer geleitet vom Licht, in den ersten beiden Stunden ohne einem Menschen zu begegnen, teilweise lange am Ufer in der Böschung gehockt und die Vögel beobachtet, gelernt, wie kleine Haubentaucher gemacht werden, hunderte Fotos gemacht, zwischendurch Tee getrunken, und nach vier Stunden, als es schon 10 Grad wärmer als in der früh war und immer mehr Jogger, Radfahrer, Hundespazierer und Segler die Szene füllten, schließlich zurück zum Wagen, unterwegs nach Hause noch ein Croissant in der Bäckerei auf dem Weg gekauft um daheim am Tisch zu sitzen, zu frühstücken, und glücklich dreinzuschauen.

Haubentaucher Spezial

verschiedene Vögel

Enten, Gänse, Reiher und so

5 Gedanken zu „6.5. – Ein Morgen am See

  1. novemberregen

    Das Bild mit den beiden fliegenden Viechern (kenne mich nicht aus mit Vögeln) von denen das eine einen Fisch trägt (oder?), das finde ich ganz, ganz toll. Das hätte ich gerne als Poster.

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  2. tikerscherk

    An diesen See möchte ich auch gerne mal fahren. Und dann hätte ich gerne eine ebenso gute Kamera. Und genügend Geduld. Und den richtigen Blick.
    Das wird nix. Ich freu mich einfach hier an den wunderbaren Bildern.

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  3. PaulineM

    Unglaublich schön! Aber für halb fünf aufstehen, schlafe ich zu gut. Man kann nicht alles haben.

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