15.6. – Eulen

Vor Monaten huhte schon ein Waldohreulenmännchen Abend für Abend, dann war für lange Zeit Ruhe. Seit etwa zwei Wochen dann das ständige Quietschen von jungen Waldohreulen von der Dämmerung bis in die Nacht hinein, fast immer von einem nahegelegenen Grundstück aus. Im Halbdunklen hatte ich auch schon sowohl einen Altvogel entdeckt als auch mindestens zwei Jungvögel, wie sie plusterig oben in den Nadelbäumen der Nachbarn saßen, ein wenig hin- und herflogen oder auf dem Zweig sitzend heftig mit dem Kopf nickten wie Papageien. Nur für eine genaue Betrachtung, geschweige ein Foto, war es immer schon zu dunkel.

Heute früh dann, als ich aus der Tür kam um mich auf die Morgenrunde zu machen, saß sie auf einem Ast nahe der Grundstücksgrenze halb in der Sonne und blinzelte mich an. Was für ein wundervolles Tier. Eine Begegnung, die den ganzen Tag verwandelt.


(Zur Familie scheinen mindestens drei Jungvögel und ein Altvogel zu gehören, die auf benachbarten Bäumen etwas versteckt herumsaßen.)

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